Vereinssatzung

§1 Name und Sitz
Der am 05.09.1969 in Aachen gegründete Verein führt den Namen „Tauchsportgemeinschaft Aachen e. V.“.
Der Sitz des Vereins ist Aachen.
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Aachen eingetragen.
Der Verein ist Mitglied im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST), im Tauchsportverband Nordrhein-Westfalen (TSV-NRW) und im LandesSportBund Nordrhein-Westfalen (LSB-NRW). Der Verein und seine Mitglieder erkennen die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des VDST, TSV-NRW und LSB-NRW für sich verbindlich an.

§2 Zweck des Vereins
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist:
seine Mitglieder in Praxis und Theorie des Tauchsports aus- und fortzubilden,
Jugendlichen in einer besonderen Jugendgruppe die Grundkenntnisse des Tauchsports zu vermitteln,
Trainingsmöglichkeiten anzubieten,
Übungen und Prüfungen abzuhalten,
gemeinsame Tauchfahrten und andere tauchsportlichen Veranstaltungen durchzuführen,
Kontakte zu anderen Tauchsportvereinen zu pflegen,
in besonderen Notfällen Hilfe im Rahmen der tauchsportlichen Möglichkeiten zu leisten.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Ausgaben des Vereins unterliegen den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit.
Der Verein ist politisch, weltanschaulich und religiös neutral.

§3 Mitgliedschaft
Die Mitglieder werden eingeteilt in:
Ordentliche Mitglieder ab Vollendung des 18. Lebensjahres,
Kinder bzw. Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

§4 Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
Der Aufnahmeantrag muß schriftlich an den Vorstand des Vereins gerichtet werden. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung muß dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt werden. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes kann innerhalb von 3 Wochen Einspruch eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet:
durch Austritt des Mitglieds,
durch Ausschluß aus dem Verein,
durch Tod des Mitglieds.
Der Austritt erfolgt am Ende des Kalenderjahres mit einmonatiger Kündigungsfrist durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
Der Ausschluß aus dem Verein kann erfolgen, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat. Weiterhin ist ein Ausschluß möglich, wenn das Mitglied auch nach zweimaliger schriftlicher Mahnung den Mitgliedsbeitrag nicht gezahlt hat.
Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand. Zuvor ist dem Mitglied Gelegenheit des rechtlichen Gehörs zu gewähren. Der Ausschluß ist schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluß kann innerhalb von 3 Wochen Einspruch eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.
Nach einem Ausschluß ist keine Wiederaufnahme in den Verein möglich.
Ein Austritt oder Ausschluß begründet keinen Anspruch auf Vereinsvermögen.

§6 Beiträge
Der Verein erhebt Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich bis zum 15. Februar zu zahlen.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Verein kann für diesen Zweck eine Beitragsordnung beschließen.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft während des Jahres, gleichgültig aus welchem Grunde, erfolgt weder eine Rückzahlung von Anteilen des gezahlten, noch eine Kürzung des dem Verein noch geschuldeten Jahresbeitrages.

§7 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§8 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind:
die Mitgliederversammlung,
der Vorstand.

§9 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Die Willensbildung des Vereins vollzieht sich in ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen.
Jährlich findet im ersten Quartal, möglichst im Januar, eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird unter Angabe der Tagesordnung von dem 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dem 2. Vorsitzenden, mindestens 6 Wochen vor der Versammlung schriftlich einberufen.
Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder dies verlangen. Die Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mindestens 3 Wochen vor der Versammlung.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt per Briefpost. Sie gilt 3 Tage nach Aufgabe zur Post als zugestellt.
Jedes Mitglied kann bis 3 Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung und bis 1 Woche vor einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen. Die Anträge werden bei einer ordentlichen Mitgliederversammlung den Mitgliedern 2 Wochen vor der Versammlung zugesandt.
Jedes Mitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat, hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig, sofern sie fristgerecht und ordnungsgemäß einberufen wurde.
Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen beschlossen. Die Entscheidung über Satzungsänderungen ist mit 3/4-Mehrheit der Anwesenden zu fällen. Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
Beschlüsse sind durch den Schriftführer in das Protokoll aufzunehmen, das von ihm und dem Versammlungsleiter der Mitgliederversammlung zu unterzeichnen ist. Das Protokoll muß von der nächsten Mitgliederversammlung genehmigt werden.
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für die folgenden Angelegenheiten zuständig:
Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das Kalenderjahr,
Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes,
Entgegennahme des Kassenberichts,
Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer,
Entlastung des Vorstandes,
Wahl des Vorstandes,
Wahl der Kassenprüfer,
Beschlußfassung über Ordnungen,
Beschlußfassung über Anträge.
Beschlußfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins,
Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird mit der Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung veröffentlicht.

§ 10 Vorstand
Der Vorstand des Vereins besteht aus:
dem 1. Vorsitzenden,
dem 2. Vorsitzenden,
dem Sportwart,
dem Kassenwart,
dem Jugendwart
dem Schriftführer,
dem Gerätewart.
Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der 1. und der 2. Vorsitzenden und der Sportwart. Je zwei dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam nach außen.
Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt. Für die Wahl eines Vorstandsmitglieds ist die absolute Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen erforderlich. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so ist von der Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied zu wählen.
Zum Vorstandsmitglied dürfen nur ordentliche Mitglieder gewählt werden.
Ein Vorstandsmitglied ist von seinem Amt enthoben, wenn die Mitgliederversammlung einen Gegenkandidaten an seiner Stelle in den Vorstand wählt.
Der Vorstand trifft sich mindestens einmal im Quartal zu ordentlichen Vorstandssitzungen. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung werden die Termine der ordentlichen Vorstandssitzungen des laufenden Kalenderjahres den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht. Der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfall der 2. Vorsitzende, beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes. Er ist über die ordentlichen Vorstandssitzungen hinaus verpflichtet, den Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn dies von mindestens 3 der Vorstandsmitglieder verlangt wird.
Jedes Mitglied ist berechtigt, den Vorstandssitzungen als Beobachter beizuwohnen.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlußfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Niederschriften der Vorstandssitzungen sind auf der nächsten Vorstandssitzung zu verlesen und mit der Einladung der nächsten Mitgliederversammlung zu veröffentlichen.
Aufgaben des Vorstandes:
Der Vorstand führt die laufenden Vereinsgeschäfte nach den Weisungen der Mitgliederversammlung und sorgt für die Durchführung der Beschlüsse und die Einhaltung der Satzung. Er unterrichtet die Mitgliederversammlung über alle Vereinsangelegenheiten.
Der Sportwart organisiert den Trainingsbetrieb, die praktische und theoretische Ausbildung, die Prüfungen sowie die gemeinsamen Tauchfahrten.
Der Vorstand kann ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung nur über folgende Beträge aus der Vereinskasse verfügen:
Beitragszahlungen, zu denen der Verein verpflichtet ist,
Ausgaben, die zur Führung der laufenden Geschäfte notwendig sind und einen durch die Mitgliederversammlung festgesetzten monatlichen Betrag nicht überschreiten.
Über alle weiteren Ausgaben entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 11 Kassenprüfung
Die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins wird vor der ordentlichen Mitgliederversammlung durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft. Diese legen der Mitgliederversammlung den Prüfungsbericht vor und schlagen der Mitgliederversammlung die Entlastung des Kassenwarts vor.
Die Kassenprüfer sind außerdem jederzeit berechtigt und auf Beschluß der Mitgliederversammlung verpflichtet, eine Kassenprüfung durchzuführen und der Mitgliederversammlung den Prüfungsbericht vorzulegen.

§ 12 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins erfolgt auf Beschluß der Mitgliederversammlung, wenn weniger als 7 Mitglieder für ein Weiterbestehen stimmen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder beim Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen nach Ablösung aller Verbindlichkeiten an den Verband Deutscher Sporttaucher e.V. zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für gemeinnützige Zwecke.
Als Liquidatoren werden der erste Vorsitzende und ein Stellvertreter bestellt.

§ 13 Inkrafttreten
Die Satzung tritt gemäß Beschluß der Mitgliederversammlung vom 24.11. 1998 mit der Eintragung in das zuständige Vereinsregister in Kraft.

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